Erkältungskrankheiten

Sie sind wieder da! Grippale Infekte, Grippe, Halsschmerzen, Ohrenschmerzen (v.a. bei Kindern), Kopf-, Stirn-, und Nebenhöhlen sind verstopft, schmerzhaft und mitunter ein Dauerthema.

Die Chinesische Medizin kennt eine Reihe von Akupunkturpunkten und Arzneimitteln, die uns helfen durch den Winter zu kommen.

Zu Hause kann jeder für sich ein paar einfache Beobachtungen anstellen und ggfls Veränderungen vornehmen – denn die Chinesische Medizin basiert auf BEOBACHTUNG!

  1. Lebensmittel-Check: Verzicht auf Südfrüchte (ausgenommen Zitrone), Milchprodukte und übermäßig Zucker und Alkohol. Dafür wärmende Lebensmittel verwenden: Suppen, Chili, Pfeffer, Nelke, Anis, Zimt, Ingwer (sind allesamt eine wunderbare Grundlage um eine Gemüsebrühe zu würzen). Ingwer darf mindestens 15 Minuten abgekocht werden, damit die Essenz aus der Knolle in das Wasser übergeht.
  2. Warme Füße-Check: Nichts ist unangenehmer wie kalte Füße. An der Fußsohle beginnt außerdem der Nierenmeridian. Niere 1 / Sprudelnde Quelle beruhigt und kann bei Müdigkeit auch belebend wirken. Die Niere mag keine Kälte. Das Schwächt das Qi. Daher tut es gut, stets für wärme Füße zu sorgen.
  3. Schlaf-Check: Obwohl wir keinen Winterschlaf machen erleben viele Menschen es als wohltuend, im Winter 1-2h mehr zu schlafen. Einfach mal ausprobieren!
  4. Frische Luft: Die Lunge und das Wei Qi (Abwehr-Qi) lieben frische, klare, kühle Luft. Um die Lunge zu stärken lohnt sich auch ein Blick auf die Emotionen der Vergangenheit (da bleibt mir die Luft weg!). Klare Luft schafft manchmal Klarheit.

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